Uganda verzeichnete 2025 rund 1,64 Millionen Besucher und gilt als wichtiger Devisenverdiener des Landes – dieser Überblick zeigt die aktuellen Zahlen und die Entwicklung seit 2015.
Zahlen im Überblick
- 1,64 Mio. — So viele Besucherinnen und Besucher zählte Uganda im Jahr 2025 – verbunden mit Einnahmen von rund US$1,62 Milliarden.
- 4,7 % — Anteil des Tourismussektors am ugandischen Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023, bei Deviseneinnahmen von 1,025 Milliarden US-Dollar.
- 9 % — So hoch lag der BIP-Beitrag des Tourismus 2015 noch – damals war der Sektor mit 23,5 Prozent aller Exporte Ugandas größter Devisenverdiener.
- 95,8 % — Auslastung der Gorilla-Trekking-Permits im August 2025, dem bisherigen Spitzenmonat des Jahres.
- 14.247 — Besucher aus Deutschland kamen 2025 nach Uganda – Deutschland war damit fünftgrößter Überseemarkt mit 4,3 Prozent aller ausländischen Ankünfte.
Wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus für Uganda
Kurzantwort: Der Tourismussektor ist einer der wichtigsten Devisenbringer Ugandas, sein Anteil am BIP ist jedoch seit 2015 gesunken – von 9 Prozent auf 4,7 Prozent im Jahr 2023.
Der Tourismussektor zählt zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen Ugandas. Im Jahr 2015 war Tourismus mit Deviseneinnahmen von rund USD 1,35 Milliarden der größte Devisenverdiener des Landes – das entsprach 23,5 Prozent aller Exporte. Der Sektor trug damals 9 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt bei und beschäftigte direkt 464.500 sowie indirekt über 708.000 Menschen.
Seither hat sich das Bild verändert: 2023 lag der Beitrag des Tourismus zum BIP bei 4,7 Prozent, bei Deviseneinnahmen von 1,025 Milliarden US-Dollar. Die Erholung nach der Corona-Pandemie erreichte 2023 rund 82,6 Prozent des Vor-Pandemie-Niveaus von 2019. Aktuellere Zahlen zur Beschäftigungswirkung als die von 2015 liegen derzeit nicht vor.
Besucherzahlen und Herkunftsmärkte 2025
Kurzantwort: 2025 besuchten rund 1,64 Millionen Menschen Uganda und brachten Einnahmen von US$1,62 Milliarden – Deutschland zählte zu den größten europäischen Herkunftsmärkten.
Im Jahr 2025 verzeichnete Uganda insgesamt 1,64 Millionen Besucherinnen und Besucher, verbunden mit Einnahmen von US$1,62 Milliarden. Deutschland war mit 14.247 Besuchern der fünftgrößte Übersee-Quellmarkt für Uganda und stellte 4,3 Prozent aller ausländischen Ankünfte.
Diese Zahlen beziehen sich auf ganz Uganda und nicht speziell auf die Region rund um den Bwindi Impenetrable National Park. Wer sich für die Besucherentwicklung direkt in Bwindi interessiert, findet detaillierte Zahlen dazu auf der Seite zu den Bwindi-Besucherzahlen.
Gorilla-Permit-Nachfrage und Auslastung 2025
Kurzantwort: 2025 stieg die Nachfrage nach Gorilla-Trekking-Permits spürbar: Die Zahl unverkaufter Permits sank um 4,4 Prozent, im August 2025 lag die Auslastung bei 95,8 Prozent.
Ein zentraler Anziehungspunkt des Uganda-Tourismus ist das Gorilla-Trekking. Im Jahr 2025 begann die Marktnachfrage, neu geschaffene Permit-Kapazitäten zunehmend zu absorbieren: Die Zahl unverkaufter Gorilla-Permits sank um 4,4 Prozent. Die Auslastung erreichte im Juli 2025 mit 91,1 Prozent und im August 2025 mit 95,8 Prozent ihre bisherigen Jahreshöchststände.
Diese landesweiten Auslastungszahlen umfassen alle Trekking-Regionen Ugandas. Konkrete Informationen zu Preisen, Buchung und Ablauf für Bwindi speziell finden sich im Beitrag zum Gorilla Trekking Permit Bwindi.
Regionale Tourismusentwicklungsprogramme in Uganda
Kurzantwort: Mehrere ugandische Distrikte investieren gezielt in Tourismusinfrastruktur – Tourismusförderung findet damit landesweit statt, nicht nur rund um Bwindi.
Tourismusinvestitionen in Uganda beschränken sich nicht auf die Bwindi-Region. Der Mpigi District plant für den Zeitraum 2025/26 bis 2029/30 eine Gesamtinvestition von 1.461 Milliarden UGX in die Tourismusentwicklung. Der Rwampara District erhält 63.616,5 Millionen UGX für vergleichbare Vorhaben.
Auch die direkte Infrastruktur rund um Bwindi wird ausgebaut: Die Buhoma-Nteko Tourism Road soll mit einem Investitionsvolumen von 45 Millionen UGX auf einer Länge von 15 Kilometern ausgebaut werden. Wie sich solche Infrastrukturprojekte auf die touristische Erschließung der Region auswirken, beleuchtet der Beitrag zur Tourismusentwicklung in Buhoma sowie die Übersicht zur Infrastruktur in Uganda.
Häufige Fragen
Wie viel trägt der Tourismus zum BIP Ugandas bei?
2023 lag der Beitrag des Tourismussektors am ugandischen Bruttoinlandsprodukt bei 4,7 Prozent. 2015 war der Anteil mit 9 Prozent deutlich höher – der Rückgang zeigt, wie stark sich die wirtschaftliche Struktur seither verändert hat.
Wie viele Touristen besuchten Uganda 2025?
Im Jahr 2025 verzeichnete Uganda rund 1,64 Millionen Besucherinnen und Besucher, die Einnahmen von US$1,62 Milliarden erwirtschafteten.
Wie hoch war die Auslastung der Gorilla-Trekking-Permits 2025?
Die Auslastung erreichte im Juli 2025 mit 91,1 Prozent und im August 2025 mit 95,8 Prozent ihre bisherigen Jahreshöchststände. Insgesamt sank die Zahl unverkaufter Permits 2025 um 4,4 Prozent.
Welche Rolle spielt Deutschland als Herkunftsmarkt für Uganda-Tourismus?
Deutschland war 2025 mit 14.247 Besuchern der fünftgrößte Übersee-Quellmarkt für Uganda-Tourismus und stellte 4,3 Prozent aller ausländischen Ankünfte.
Findet Tourismusförderung in Uganda nur rund um Bwindi statt?
Nein. Auch andere Distrikte wie Mpigi und Rwampara investieren gezielt in Tourismusinfrastruktur, zusätzlich zu Ausbauprojekten wie der Buhoma-Nteko Tourism Road direkt in der Bwindi-Region.
Weiterlesen
Vor Ort






