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CRM-Strukturen im Bwindi: Wie Gemeinschaften ihren Wald gemeinsam verwalten

Community & Naturschutz · Bwindi Impenetrable National Park

Der Bwindi Impenetrable National Park ist nicht nur Lebensraum der Berggorillas — er ist auch der Wald, auf den Hunderttausende von Menschen in der Umgebung angewiesen sind. Feuerholz, Heilpflanzen, Bienen, Fasermaterialien für Handwerk: Ohne geregelte Zugangsmechanismen würde die Grenze zwischen Schutz und Nutzung täglich neu ausgehandelt, oft zum Nachteil beider Seiten. Genau hier setzen die sogenannten CRM-Strukturen an — Community Resource Management-Gremien, die formell festlegen, wer wann wozu Zugang zum Wald erhält, und die gleichzeitig sicherstellen sollen, dass niemand dabei übergangen wird. Wer verstehen will, wie Naturschutz im 21. Jahrhundert wirklich funktioniert, kommt an diesem institutionellen Fundament nicht vorbei.

Auf einen Blick

  • Was sind CRM-Strukturen? Formelle Gremien und Vereinbarungen zwischen der Uganda Wildlife Authority (UWA) und lokalen Gemeinden zur geregelten Nutzung von Parkressourcen.
  • Wie viele Pfarreien profitieren? 14 Parishes rund um den Bwindi Impenetrable National Park sind aktiv in das CRM-Programm eingebunden (Stand 2025).
  • Was darf geerntet werden? Feuerholz, Heilpflanzen, Handwerksmaterialien wie Smilax auceps und Gouania longispicata, sowie Bienenhaltung — alles in kontrollierten Arrangements.
  • Wer ist besonders betroffen? Die Batwa — indigene Waldbewohner, die nach der Parkgründung ihr angestammtes Territorium verloren — haben formal Anrecht auf Mitgliedschaft in CRM-Gremien, kämpfen aber um effektive Repräsentation.
  • Welche Zahlen gibt es zu Verstößen? Laut dem State-of-Wildlife-Resources-in-Uganda-Bericht 2026 wurden zwischen 2020 und 2025 jährlich zwischen 20 und 60 Vorfälle nicht genehmigter Entnahme von Nicht-Holz-Waldprodukten im Bwindi dokumentiert.
  • Was passiert mit Gorilla-Trekking-Einnahmen? Ein Teil der Permit-Einnahmen (Permit kostet 800 USD) fließt über Revenue-Sharing-Programme zurück in die lokale Entwicklung.

Was CRM-Strukturen leisten — und warum sie im Bwindi unverzichtbar sind

Community Resource Management ist kein Konzept, das im Büro eines Geberverbandes entstand. Es ist eine Antwort auf eine sehr reale Spannung: Ein Nationalpark muss seinen Wildbestand und seine Wälder schützen, aber die Menschen, die seit Generationen am Waldrand leben, brauchen weiterhin Zugang zu dessen Ressourcen. Ohne strukturierte Vereinbarungen entstehen entweder totale Verbote, die zu Wilderei und Konflikten führen, oder unkontrollierter Zugang, der den Wald zerstört.

Im Bwindi hat die Uganda Wildlife Authority deshalb ein System formeller Memoranda of Understanding (MoUs) mit lokalen Gemeinden aufgebaut. Diese Vereinbarungen regeln in klaren Worten: Wer darf in welcher Zone welche Ressourcen ernten? Wie oft und wie viel? Welche Pflichten übernimmt die Gemeinschaft, welche die UWA? Die entsprechenden Ressourcennutzergruppen wählen eigene Vorstände — die sogenannten Resource Use Executive Committees —, die als Schnittstelle zwischen Dorfgemeinschaft und Parkbehörde fungieren.

Das funktioniert in der Praxis so: Wenn eine Familie aus einer der 14 angeschlossenen Pfarreien Feuerholz im Park sammeln möchte, geschieht das nicht heimlich am frühen Morgen. Es gibt registrierte Mitglieder, festgelegte Zeiten und Zonen sowie UWA-Ranger, die die Gemeindemitglieder beim Betreten des Parks begleiten — sowohl zu deren Sicherheit als auch zur Kontrolle. Beekeeping-Gebiete in Nyamabale, Kashasha, Mushanje, Kiyebe und Kitojo sind eigens ausgewiesen. Wer Heilpflanzen sammeln will, tut dies im Rahmen der Vereinbarung, nicht entgegen ihr.

Das Prinzip ist wichtig für Reisende, die den Bwindi besuchen: Wenn Sie auf dem Community Walk in Buhoma einer Frau begegnen, die Kräuter erklärt oder Handwerk aus Naturfasern zeigt, steckt dahinter oft jahrelange institutionelle Arbeit. Diese Produkte kommen nicht einfach aus dem Wald — sie kommen aus einem vereinbarten Rahmen, der den Wald schützt, während er gleichzeitig Einkommen ermöglicht.

Die Batwa und das CRM: Recht auf Repräsentation, Realität der Ausgrenzung

Es gibt eine Gruppe, für die das Thema CRM eine besondere Dimension hat: die Batwa. Die indigenen Pygmäen des Bwindi-Waldes lebten Jahrtausende als Jäger und Sammler in dem Regenwald, der heute als Nationalpark geschützt ist. Mit der Ausweisung als Schutzgebiet verloren sie ihr angestammtes Territorium und wurden umgesiedelt. Sie durften den Wald fortan nicht mehr als Heimat, sondern nur noch im Rahmen geregelter CRM-Vereinbarungen betreten.

Das CRM-System sieht formal vor, dass Batwa-Vertreter in den Executive Committees der Ressourcennutzergruppen sitzen. Die Realität ist komplizierter. Wie aus dem Bericht "Batwa around the Bwindi 2025" hervorgeht, hapert es oft am grundlegenden Verständnis: Viele Batwa wissen nicht genau, welche Rechte und Pflichten ein Mitglied eines CRM-Gremiums hat. Wer die eigene Rolle nicht versteht, kann sie nicht wahrnehmen. Die Folge ist, dass Batwa-Interessen in Entscheidungsprozessen zu oft nicht ausreichend repräsentiert sind.

Die UWA hat darauf reagiert und konkrete Schritte festgelegt. Zunächst soll eine Bestandsaufnahme (stock taking) klären, in welchen der bestehenden Ressourcennutzergruppen Batwa-Mitglieder tatsächlich vertreten sind — und ob diese Vertretung den Anforderungen der jeweiligen MoUs entspricht. Wo das nicht der Fall ist, sollen die Vereinbarungen erneuert werden, um verpflichtende Batwa-Mitgliedschaft in den Gruppenvorständen festzuschreiben. Parallel dazu sind Führungstrainings für CRM-Gremien vorgesehen, die mit einer Gesamtförderung von 72 Millionen ugandischen Shilling finanziert werden sollen.

Ein weiteres konkretes Instrument: Die Einrichtung einer gemeinsamen Koordinationsplattform — zum Beispiel eine WhatsApp-Gruppe — die alle CRM-Führungsebenen im Bwindi zusammenbringt. So schlicht das klingt, so wichtig ist der dahinterliegende Gedanke: Informationsfluss ist eine Voraussetzung für Beteiligung. Wer nicht weiß, wann eine Sitzung stattfindet oder was beschlossen wurde, kann nicht mitgestalten.

Bei unseren Besuchen in Buhoma — Mark Suer war zuletzt im Oktober 2024 und April sowie Mai 2026 vor Ort, Susanne Suer im Januar und Juli 2026 — wurde immer wieder deutlich, wie stark das Leben der Batwa-Gemeinschaften von diesen institutionellen Fragen abhängt. Es geht nicht um abstrakte Governance-Strukturen, sondern darum, ob eine Familie im nächsten Monat Pilze im Wald sammeln darf oder nicht. [ZITAT: Lokaler Guide über Batwa-Beteiligung in CRM-Gremien]

Verstöße, Monitoring und die Frage der Kontrolle

Selbst ein gut konzipiertes System schützt den Wald nur, wenn es auch kontrolliert wird. Hier liegen Herausforderungen, die ehrlich benannt werden müssen. Der State-of-Wildlife-Resources-in-Uganda-Bericht 2026 dokumentiert für den Bwindi Impenetrable National Park zwischen 20 und 60 jährliche Vorfälle nicht genehmigter Entnahme von Nicht-Holz-Waldprodukten im Zeitraum 2020 bis 2025. Die Schwankungsbreite allein zeigt, wie schwierig konsistentes Monitoring in einem Regenwald dieser Größe ist.

Monitoring ist im CRM-System ein kollektiver Auftrag. Park-Ranger übernehmen Kontrolle, aber die Ressourcennutzergruppen selbst sollen ebenfalls an der Überwachung beteiligt sein. Das klingt logisch: Wer ein legitimes Interesse am Fortbestand der Ressource hat, hat auch ein Interesse daran, illegalen Abbau durch andere zu melden. In der Praxis fehlt es aber oft an dem, was Partizipation erst ermöglicht: Verständnis der eigenen Rolle, Zugang zu Informationen, und das Vertrauen, dass die eigene Stimme gehört wird.

Das kollaborative Monitoring-Modell, das UWA gemeinsam mit Parkpersonal und Ressourcennutzern anstrebt, zeigt erste Ergebnisse — wird aber durch genau jene Lücken in der CRM-Awareness geschwächt, die oben beschrieben wurden. Wer nicht weiß, dass er Monitoring-Verantwortung trägt, übernimmt sie nicht. Hier schließt sich der Kreis: Stärkung der CRM-Strukturen ist nicht nur eine Frage sozialer Gerechtigkeit, sondern auch eine Frage der Schutzwirkung des Parks selbst.

Zum Vergleich: Im benachbarten Mgahinga Gorilla National Park unterhält die UWA eine 16 Kilometer lange Steinmauer, um Ernteraub durch Gorillas auf Farmerfeldern zu verhindern — ein physischer Ansatz der Konfliktbegrenzung. Im Bwindi setzt man stärker auf institutionelle Instrumente, weil die Dimensionen des Parks andere Lösungen erfordern. Das macht die Qualität der CRM-Strukturen zum entscheidenden Faktor.

Lebensunterhalt, Handwerk und neue wirtschaftliche Wege

CRM ist mehr als Regelwerk — es ist auch Wirtschaftsprogramm. Wer Zugang zu Waldressourcen hat, kann daraus Einkommen generieren: Honig aus Bienenstöcken, Heilpflanzen für lokale Apotheken und Gesundheitsstationen, Fasern für Körbe und Flechtwerk, die an Touristen verkauft werden. Die lokale Gemeinschaft in Buhoma hat seit Jahren Erfahrung darin, diese Produkte in die Tourismuswirtschaft zu integrieren.

Besonders interessant ist die Einschätzung, die im Batwa-Bericht 2025 formuliert wird: Pilzanbau habe ein starkes wirtschaftliches Potenzial. Das ist kein Randthema. Speisepilze lassen sich aus Waldmaterial kultivieren, ohne den Wald direkt zu belasten, und sie erzielen auf lokalen Märkten gute Preise. Der Bericht empfiehlt, den Batwa-Gruppen gezielt Zugang zu einheimischen Baum-Setzlingen zu ermöglichen und sie beim Aufbau von Baumschulen zu unterstützen, um Einkommensquellen außerhalb direkter Ressourcenentnahme zu schaffen.

Darüber hinaus gibt es Empfehlungen zur Stärkung von Partnerschaften zwischen der UWA und lokalen sowie nationalen Organisationen: Das Nkuringo Cultural Centre, PROBICOU (Pro-biodiversity Conservationists in Uganda), die Bwindi Batwa Development Organization und andere Akteure sollen gezielt in die Arbeit der CRM-Gruppen einbezogen werden. Das Ziel ist nicht nur Ressourcenmanagement im engeren Sinn, sondern umfassende Befähigung — capacity building in Antragsstellung und Fundraising, Ausstattung mit Büromitteln wie Computern, damit die Gruppen selbst Förderanträge schreiben können.

Ein wiederkehrendes Thema in Gesprächen vor Ort ist der Mangel an landwirtschaftlichen Werkzeugen, Handwerksmaterialien und Kapital für Unternehmensaufbau. Batwa-Gemeinschaften formulierten in Konsultationsgesprächen außerdem den Wunsch nach eigenen Verkaufsflächen — Handwerkszentren, Kulturzentren, Marktplätze —, die ihnen stabile Einnahmen aus Kulturtourismus sichern könnten. Wer Gorilla-Trekking im Bwindi bucht, hat die Möglichkeit, solche Angebote zu nutzen und damit direkt zu dieser Wirtschaft beizutragen.

Revenue Sharing, Parish Councils und das größere Bild

CRM-Strukturen existieren nicht im institutionellen Vakuum. Sie sind eingebettet in ein breiteres System lokaler Governance, das Parish Councils, Project Management Committees und die ugandische Distriktebene umfasst. Parish Councils — also Pfarreiräte als unterste administrative Einheit — tragen Mitverantwortung für die Überwachung von Entwicklungsprojekten und Selbsthilfeinitiativen. Project Management Committees unterstützen die Implementierung von Projekten auf Distriktebene.

Hinzu kommt das Revenue-Sharing-Programm, über das ein Teil der Einnahmen aus dem Gorilla-Trekking-Tourismus an die lokale Bevölkerung zurückfließt. Ein Permit für Gorilla-Trekking im Bwindi kostet 800 US-Dollar. Bei Tausenden von Permits jährlich entsteht ein erheblicher Geldbetrag, von dem — nach dem ugandischen Modell — 20 Prozent in einen Fonds für lokale Entwicklungsprojekte fließen. Dieses Geld kann in Schulen, Brunnen, Gesundheitszentren oder auch in die Stärkung von CRM-Strukturen investiert werden.

Die Uganda National Household Survey 2023/24 — die drei Module abdeckt: sozioökonomische Lage, Arbeitskräfteerhebung und Community-Modul — gibt weiteren Kontext: Ugandas ländliche Bevölkerung, zu der auch die Gemeinden rund um den Bwindi gehören, kämpft mit Herausforderungen wie Landknappheit, eingeschränktem Wasserversorgung und eingeschränkten Erwerbsmöglichkeiten. CRM-Programme sind vor diesem Hintergrund kein Luxus, sondern ein wichtiger Baustein in der Existenzsicherung.

NatureUganda, eine der wichtigsten Naturschutzorganisationen des Landes, ist ebenfalls im Bwindi-Ökosystem aktiv und bringt Expertise im Bereich Vogelmonitoring und Artenscutz mit. Bwindi und das benachbarte Echuya-Waldreservat gelten laut dem State-of-Wildlife-Resources-in-Uganda-Bericht 2026 als Hochburg für eine gefährdete Katzenart auf der Uganda Red List — ein weiteres Argument dafür, die Schutzwirkung des Parks durch funktionsfähige CRM-Strukturen zu sichern. Im Jahr 2025 wurde außerdem eine neue Gorilla-Zählung im Bwindi abgeschlossen, deren Ergebnisse sich noch in der Auswertung befinden.

Für Reisende, die sich für nachhaltiges Reisen im Bwindi interessieren, ist das Verständnis dieser Strukturen wertvoll. Es macht deutlich, dass eine Reise hierher Teil eines komplexen Ökosystems aus Naturschutz, lokaler Wirtschaft und institutioneller Selbstverwaltung ist — und dass jede Reiseentscheidung darin Auswirkungen hat. Wer bei einer Lodge übernachtet, die lokale Mitarbeiter beschäftigt, einen Community Walk bucht oder Handwerk direkt von Produzenten kauft, stärkt diese Strukturen konkret.

Häufige Fragen

Was genau ist Community Resource Management (CRM) im Bwindi?

CRM bezeichnet formelle Vereinbarungen zwischen der Uganda Wildlife Authority (UWA) und lokalen Gemeinden, die regeln, wer unter welchen Bedingungen Ressourcen aus dem Nationalpark nutzen darf. Dazu gehören Feuerholz, Heilpflanzen, Handwerksmaterialien und Bienenhaltung. 14 Parishes rund um den Bwindi sind Stand 2025 aktiv eingebunden. Die Umsetzung erfolgt über gewählte Ressourcennutzergruppen mit eigenen Vorständen (Executive Committees) und begleitet stets durch UWA-Ranger.

Warum ist die Batwa-Beteiligung im CRM so schwierig?

Die Batwa sind indigene Waldbewohner, die nach der Parkgründung umgesiedelt wurden und seitdem nur noch im Rahmen von CRM-Vereinbarungen Zugang zum Wald haben. Formal sind Batwa-Vertreter in den CRM-Gremien vorgesehen, aber in der Praxis fehlt es oft an Verstaendnis der eigenen Rolle, an Informationszugang und an effektiver Interessenvertretung. UWA arbeitet daran, durch Bestandsaufnahmen, Fuehrungstrainings und erneuerte MoUs die Beteiligung zu staerken.

Wie viele Vorfaelle nicht genehmigter Ressourcenentnahme gibt es im Bwindi?

Laut dem State-of-Wildlife-Resources-in-Uganda-Bericht 2026 wurden zwischen 2020 und 2025 jaehlrich zwischen 20 und 60 Vorfaelle nicht genehmigter Entnahme von Nicht-Holz-Waldprodukten im Bwindi Impenetrable National Park dokumentiert. Die Schwankungsbreite spiegelt sowohl reale Schwankungen als auch die Schwierigkeit konsistenten Monitorings in einem Regenwald dieser Groesse wider.

Profitieren lokale Gemeinschaften vom Gorilla-Trekking-Tourismus?

Ja, ueber mehrere Kanaele. Das ugandische Revenue-Sharing-Programm leitet einen Teil der Permit-Einnahmen (ein Permit kostet 800 USD) an lokale Entwicklungsprojekte weiter. Darueber hinaus entstehen direkte Einnahmen durch Beschaftigung in Lodges, Community Walks, Handwerksverkauf und kulturelle Angebote. CRM-Programme ermoeglichen zusaetzlich die wirtschaftliche Nutzung von Waldressourcen im geregelten Rahmen.

Was kann ich als Reisender tun, um CRM-Strukturen zu unterstuetzen?

Konkrete Moeglichkeiten sind: Buchung von Community Walks und anderen gemeinschaftlichen Angeboten in Buhoma oder anderen Sektoren; Kauf von Handwerk direkt bei Produzenten statt in Souvenirladen ohne lokale Bindung; Wahl von Unterkuenften, die nachweislich lokale Mitarbeiter beschaeftigen und Community-Initiativen foerdern. Wer sich vor dem Besuch informiert, welche Projekte in der Region aktiv sind, kann gezielter entscheiden, wo seine Ausgaben eine Wirkung entfalten.