Waldwissen und Nachhaltigkeit: Wie die Batwa den Bwindi-Regenwald mitgestalten
Gemeinschaft & Naturschutz
Die Batwa sind die ursprünglichen Bewohner des Bwindi Impenetrable National Park. Jahrhundertelang lebten sie als Jäger und Sammler im Regenwald, kannten jeden Baum, jede Heilpflanze, jeden Wasserlauf. Mit der Ausweisung des Parks in den 1990er-Jahren verloren sie ihr Zuhause. Was blieb, war ein tief verwurzeltes Wissen über den Wald — ein Wissen, das heute im Mittelpunkt von Naturschutz- und Nachhaltigkeitsprogrammen rund um den Bwindi Impenetrable National Park steht. Während mehrerer Besuche in der Region — zuletzt im Januar 2026 — habe ich vor Ort erlebt, wie dieses Wissen nicht verlorengegangen ist, sondern neu eingebettet wird: in Schulungen, Kulturprojekte und gemeinschaftliche Schutzprogramme.
Auf einen Blick
- Wer sind die Batwa? Ureinwohner des Bwindi-Regenwaldes, nach Parkgründung umgesiedelt
- Waldwissen: Kenntnisse über Heilpflanzen, Ökosysteme und nachhaltige Entnahme — seit Generationen weitergegeben
- Trainings: UWA und NGOs schulen Batwa in Imkerei, Handwerk, Waldmanagement und Kulturtourismus
- 20 Awareness-Sessions: Laut VMGP-Bericht wurden 20 Schulungsrunden zu nachhaltigem Wildtiermanagement mit Batwa-Gemeinschaften durchgeführt
- Vorfälle im Park: Zwischen 2020 und 2025 wurden 20 bis 60 Vorfälle pro Jahr bei der unerlaubten Entnahme von Nicht-Holz-Waldprodukten dokumentiert (Quelle: State of Wildlife Resources Uganda 2026)
- Besuch vor Ort: Recherche Oktober 2024 und Januar 2026 in Buhoma und Nkuringo
Wer sind die Batwa — und was haben sie verloren?
Die Batwa gehören zu den ältesten Völkern Ostafrikas. Sie werden oft als Pygmäen bezeichnet — ein Begriff, der in der Wissenschaft umstritten ist und von vielen Betroffenen als abwertend empfunden wird. In Uganda lebten die Batwa über Jahrhunderte als mobile Jäger und Sammler in den Regenwäldern rund um den Bwindi und den benachbarten Mgahinga. Ihre Lebensweise war vollständig auf den Wald ausgerichtet: Sie jagten kleine Tiere, sammelten Früchte, Wurzeln und Honig, und kannten die Heilkräfte von Hunderten von Pflanzen. Ihr Wissen war nicht kodiert, nicht verschriftlicht — es wurde von Generation zu Generation mündlich weitergegeben, eingebettet in Rituale, Musik und das alltägliche Leben im Wald.
1991 wurde der Bwindi Impenetrable National Park gegründet. Für die Batwa bedeutete das die Vertreibung aus ihrem angestammten Lebensraum — ohne Entschädigung, ohne Alternativland, ohne Übergangshilfe. Innerhalb weniger Jahre fanden sich mehrere tausend Menschen außerhalb des Waldes wieder, auf fremdem Land, ohne die Fähigkeiten für eine sesshafte Landwirtschaft und ohne gesellschaftliche Anerkennung. Die Folgen waren und sind gravierend: extreme Armut, schlechter Zugang zu Gesundheitsversorgung (laut Uganda National Household Survey 2023/24 liegt die Gesundheitsversorgungsquote in der Kigezi-Region bei nur 64 Prozent — deutlich unter dem nationalen Durchschnitt), niedrige Schulbesuchsquoten und sozialer Ausschluss.
Was die Batwa jedoch mitbrachten — und was keine Umsiedlung auslöschen konnte — war ihr umfassendes Wissen über den Wald. Dieses Wissen ist heute ein zentrales Thema in der Naturschutzarbeit rund um den Bwindi. Der Schutz der Berggorillas und die Stabilität des Ökosystems hängen auch davon ab, wie die angrenzenden Gemeinschaften mit dem Wald umgehen. Und niemand kennt diesen Wald so gut wie die Batwa.
Auch im Semuliki-Nationalpark, einem weiteren Batwa-Siedlungsgebiet im Albertine Rift, ist die Situation der Gemeinschaft ähnlich — marginalisiert, zwischen Schutzgebiet und moderner Gesellschaft. Im Bwindi-Kontext aber haben sich in den letzten Jahren konkrete Programme entwickelt, die das Batwa-Wissen nicht nur dokumentieren, sondern aktiv in Naturschutz und Tourismus einbinden.
Waldwissen als Naturschutz-Ressource: Was die Batwa einbringen
Das traditionelle ökologische Wissen der Batwa — auf Englisch als Traditional Ecological Knowledge (TEK) bezeichnet — umfasst weit mehr als das Wissen über essbare Pflanzen. Es beinhaltet ein genaues Verständnis der saisonalen Muster im Wald, der Wanderbewegungen von Tieren, der Wasserläufe und ihrer Veränderungen, sowie der komplexen Beziehungen zwischen Pflanzenarten, Böden und Tieren. Dieses Wissen hat sich über Jahrtausende in der direkten Interaktion mit dem Wald entwickelt — es ist praktisch, kontextgebunden und hochgradig lokal.
Für den Naturschutz im Bwindi ist dieses Wissen zunehmend wertvoll. Die Uganda Wildlife Authority (UWA) und ihre Partner erkennen an, dass ein Schutzgebiet, das von der lokalen Bevölkerung als fremd und feindlich wahrgenommen wird, langfristig nicht funktioniert. Wenn die Batwa jedoch als Wissensträger anerkannt und in Schutzmaßnahmen einbezogen werden, entsteht eine andere Dynamik: Sie werden zu Mitverantwortlichen statt zu Außenstehenden.
Ein konkretes Beispiel ist das Batwa Forest Experience Trail in Nkuringo. Auf diesem geführten Pfad zeigen Batwa-Älteste und -Guides Besuchern Techniken des traditionellen Waldlebens: wie man Fallen stellt, welche Pflanzen als Medizin dienen, wie man Honig aus wilden Bienen erntet, ohne den Stock zu zerstören. Der Trail ist nicht nur ein touristisches Produkt — er ist auch ein Mechanismus zur Weitergabe und Dokumentation von Wissen, das sonst verloren gehen würde.
[ZITAT: Batwa-Guide über den Wert des Forest Experience Trails für die eigene Gemeinschaft]
Laut dem State of Wildlife Resources Uganda 2026 wurden zwischen 2020 und 2025 jährlich zwischen 20 und 60 Vorfälle bei der unerlaubten Entnahme von Nicht-Holz-Waldprodukten im Bwindi dokumentiert. Diese Zahlen zeigen, dass der Druck auf den Wald real ist — und dass präventive Maßnahmen, einschließlich der Einbindung der Batwa als Aufklärer und Vorbilder, dringend notwendig sind. Awareness-Programme, die das Wissen der Batwa über nachhaltige Entnahme einbinden, können effektiver wirken als rein regulative Ansätze.
Trainings und Kapazitätsaufbau: Was konkret passiert
Das Vulnerable and Marginalized Groups Plan (VMGP) für den Bwindi Impenetrable National Park ist ein offizielles Planungsdokument, das im Rahmen des IFPA-CD-Projekts (Integrated Forest Protection and Community Development) entwickelt wurde. Es wurde zunächst als Framework 2020 verabschiedet, 2021 begann die Ausarbeitung eines spezifischen Plans für die Batwa, der nach pandemiebedingten Verzögerungen im März 2023 angenommen und veröffentlicht wurde. Der Plan regelt, wie die Batwa in Planung, Umsetzung und Monitoring von Naturschutzmaßnahmen eingebunden werden.
Konkret sieht das VMGP folgende Trainings und Maßnahmen vor:
- Schulungen in traditionellen Handwerken wie Korbflechten, Holzschnitzerei und Textilverarbeitung — mit dem Ziel, diese als Einkommensquelle zu stärken
- Imkerei-Trainings, die sowohl Einkommenserzielung als auch ökologisches Bewusstsein verbinden
- Awareness-Sessions zum nachhaltigen Wildtiermanagement: Laut VMGP-Bericht wurden 20 solcher Sessions mit Batwa-Gemeinschaften durchgeführt, die an UWA-Schutzgebieten angrenzend leben
- Schulungen zur Identifikation und zum Management von Livelihood-Projekten, einschließlich der Bereitstellung von Produktionsmitteln
- Capacity-Building für Batwa-geführte Organisationen und NGOs, um ihre Rolle in Entwicklungsprozessen zu stärken
- Bau von energieeffizienten Kochöfen: 25 Batwa wurden in der Konstruktion solcher Öfen geschult, die dann in den Siedlungen Mukongoro (Nordsektor) und Sanaliro (Nkuringo, Südsektor) gebaut wurden
Hinzu kommen Maßnahmen zur kulturellen Stärkung: Das Nkuringo Cultural Centre (NCC) arbeitet mit den Batwa an der Förderung von Kulturtourismus, Musik, Tanz und Drama. Es unterstützt auch den Aufbau eines Kräutergartenregisters (Herbarium), das das botanische Wissen der Batwa dokumentiert. Diese Initiativen wurden von Teilnehmern der VMGP-Konsultationen ausdrücklich als wichtig für wirtschaftliche Teilhabe und kulturelle Erhaltung bezeichnet.
Bemerkenswert ist, dass der VMGP-Prozess Batwa-geführte Organisationen ausdrücklich gegenüber externen NGOs priorisiert. Batwa-Organisationen wie die Bwindi Batwa Development Association (BBDA), das Batwa Development Program (BDP), ABEG und EVC sollen bevorzugt in die Umsetzung eingebunden werden. Dies ist keine Selbstverständlichkeit — in vielen Entwicklungsprogrammen werden lokale Strukturen umgangen oder marginalisiert. Im VMGP-Kontext ist die Forderung nach Batwa-Führerschaft explizit dokumentiert.
Während meines Besuchs in Buhoma im Oktober 2024 und erneut im Januar 2026 habe ich mit lokalen Guides gesprochen, die selbst über die Veränderungen in der Batwa-Gemeinschaft berichten. Die Einschätzungen sind geteilt: Einerseits wird der Fortschritt in Bildung und wirtschaftlicher Beteiligung anerkannt, andererseits bleibt der Zugang zu Land eines der ungelösten Kernprobleme — auch der VMGP selbst erkennt an, dass Landkauf und bestimmte dauerhafte Infrastrukturprojekte außerhalb des Projektumfangs liegen und anderen Partnern überlassen bleiben müssen.
Kulturtourismus als Brücke: Der Community Walk und das Batwa-Erlebnis
Wer Buhoma besucht und am Community Walk Buhoma teilnimmt, hat die Möglichkeit, Batwa-Gemeinschaften direkt zu begegnen. Dieser geführte Dorfspaziergang führt durch verschiedene lokale Projekte und schließt oft den Besuch einer Batwa-Siedlung ein, wo traditionelle Heilpraktiken, Musik und Handwerkstechniken vorgestellt werden. Der Erlös aus solchen Touren fließt direkt in die Gemeinschaft — ein Beispiel für den im Bwindi praktizierten Ansatz des Community Benefit Sharing.
Das Batwa Forest Experience im Nkuringo-Sektor geht noch einen Schritt weiter. Hier führen Batwa-Guides Besucher in den Randbereichen des Parks und erklären das Leben ihrer Vorfahren im Regenwald. Dieser Ansatz verfolgt mehrere Ziele gleichzeitig: Er schafft Einnahmen für die Batwa, er vermittelt Besuchern ein tieferes Verständnis für die Komplexität des Schutzgebietskonflikts, und er hält das traditionelle Wissen am Leben, indem es regelmäßig verbalisiert und demonstriert wird.
Für Reisende, die über das eigentliche Gorilla-Trekking hinaus etwas verstehen wollen über die Menschen dieser Region, sind diese Begegnungen unverzichtbar. Sie zeigen, dass Naturschutz im Bwindi kein abstraktes Konzept ist, sondern in konkreten menschlichen Schicksalen und Entscheidungen gründet. Das Wissen der Batwa ist nicht folkloristisches Beiwerk — es ist ein ernsthafter Beitrag zur Frage, wie Mensch und Regenwald koexistieren können.
Gleichzeitig wäre es unehrlich, die Spannung zu verschweigen: Kulturtourismus kann zur Würde der Batwa beitragen, er kann aber auch zu Folklore-Inszenierungen verkümmern, wenn die Strukturen nicht stimmen. Entscheidend ist, wer die Kontrolle über die Präsentation hat und wer von den Einnahmen profitiert. Die besten Programme im Bwindi-Kontext legen Wert darauf, dass Batwa-Organisationen selbst die Führung übernehmen — nicht externe Anbieter, die das Erlebnis vermarkten.
Nachhaltigkeit im Bwindi: Strukturen, Spannungen und was bleibt
Der Bwindi Impenetrable National Park ist eines der artenreichsten Ökosysteme Afrikas. Laut dem State of Wildlife Resources Uganda 2026 wurden im Park 2025 insgesamt 426 Schimpansen gezählt. Die seltene Pflanze Rotheca violacea subsp. kigeziensis ist global als Critically Endangered eingestuft und kommt ausschließlich im Kibale Forest und in der Nähe des Bwindi vor. Bwindi und das Echuya-Schutzgebiet gelten als letzter Rückzugsraum für eine auf der Uganda Red List gefährdete Katzenart. Diese Zahlen verdeutlichen, wie außergewöhnlich dieses Ökosystem ist — und wie hoch der Einsatz bei jeder Entscheidung über Schutz oder Nutzung.
Vor diesem Hintergrund ist die Einbindung der Batwa keine Frage der Geste, sondern der Strategie. Programme, die das traditionelle ökologische Wissen der Batwa ignorieren oder als rückständig abtun, verschenken eine reale Ressource. Programmes, die Batwa als Wissensträger einbeziehen — als Guides, als Waldaufseher, als Bestandteil des Managements — schaffen eine doppelte Schutzwirkung: Sie erhalten das Ökosystem und stärken gleichzeitig die Gemeinschaft.
Für die nachhaltige Reise nach Bwindi bedeutet das konkret: Wer sich für Touren entscheidet, die direkt von Batwa-Guides geführt werden, und wer Projekte wie das HopeKitchen oder den HopeClub in Buhoma besucht, trägt zu einer Wirtschaft bei, die lokale Gemeinschaften stärkt. Das Gorilla-Trekking-Permit kostet 800 USD — ein erheblicher Teil davon fließt über den Revenue Sharing-Mechanismus in Gemeindeprojekte. Aber die Art, wie Reisende ihr Geld vor Ort ausgeben, entscheidet mit darüber, wer davon profitiert.
Während meiner Besuche in Buhoma — insgesamt sechs dokumentierte Aufenthalte über die Jahre, zuletzt im Mai 2026 — habe ich erlebt, wie sich die Wahrnehmung der Batwa verändert. Ältere Dorfbewohner erzählen, dass die Batwa früher kaum sichtbar waren, sozial unsichtbar gemacht durch Armut und Ausgrenzung. Heute sieht man Batwa-Familien auf dem lokalen Markt, Kinder in den Schulen, junge Männer und Frauen als Guides und Handwerker. Das ist Fortschritt — aber er ist fragil. Er hängt ab von politischem Willen, von verlässlicher Finanzierung, und davon, dass externe Geldgeber und Touristen verstehen, worum es geht.
Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) ist einer der institutionellen Partner im IFPA-CD-Kontext und damit indirekt auch in der Batwa-Entwicklungsarbeit vertreten. Auch Organisationen wie NatureUganda, PROBICOU (Pro-Biodiversity Conservationists in Uganda), das Institut für Tropenforsterhaltung (ITFC) und das International Gorilla Conservation Programme (IGCP) sind in der Region aktiv. Diese Vernetzung zeigt, dass die Herausforderungen rund um Batwa und Waldschutz im internationalen Rahmen verstanden und adressiert werden — auch wenn die Lösungen lokal sein müssen.
Ein letzter Aspekt verdient besondere Aufmerksamkeit: die Frage der Landrechte. Der VMGP-Bericht erkennt ausdrücklich an, dass Landerwerb für die Batwa ein zentrales Anliegen ist, das jedoch außerhalb des IFPA-CD-Projektumfangs liegt. Solange die Batwa kein gesichertes Land besitzen, bleiben alle anderen Programme im besten Fall Symptombehandlung. Nachhaltige Entwicklung für die Batwa-Gemeinschaft setzt letztlich voraus, dass sie als vollwertige Landrechtsinhaber anerkannt werden — eine politische Forderung, die weit über die Frage von Trainings und Kulturtourismus hinausgeht.
Häufige Fragen
Wer sind die Batwa im Bwindi-Kontext?
Die Batwa sind die indigenen Ureinwohner des Bwindi-Regenwaldes. Sie lebten Jahrhunderte als Jäger und Sammler im Wald, bevor sie mit der Parkgründung 1991 umgesiedelt wurden. Heute leben sie in Siedlungen rund um den Park und kämpfen um wirtschaftliche Teilhabe und die Anerkennung ihrer Landrechte.
Was versteht man unter dem Waldwissen der Batwa?
Das traditionelle ökologische Wissen der Batwa umfasst Kenntnisse über Heilpflanzen, saisonale Waldmuster, Tierbewegungen, Wasserquellen und nachhaltige Erntemethoden. Dieses Wissen wurde über Generationen mündlich weitergegeben und ist heute Teil von Trainings- und Kulturprogrammen rund um den Bwindi.
Wie werden die Batwa in den Naturschutz eingebunden?
Durch den Vulnerable and Marginalized Groups Plan (VMGP) und das IFPA-CD-Projekt werden Batwa in Schutzmaßnahmen einbezogen: als Guides auf dem Batwa Forest Experience Trail, als Teilnehmer von Awareness-Programmen (20 dokumentierte Sessions), als Handwerks- und Imkerei-Trainingsteilnehmer und als Angestellte bei Parkinfrastrukturprojekten.
Kann ich als Reisender die Batwa-Gemeinschaft besuchen?
Ja. Der Community Walk Buhoma und der Batwa Forest Experience Trail in Nkuringo bieten Besuchern die Möglichkeit, Batwa-Guides zu begegnen und traditionelles Wissen zu erleben. Wichtig ist, Touren zu wählen, bei denen die Batwa selbst führen und direkt von den Einnahmen profitieren.
Was ist das größte ungelöste Problem für die Batwa?
Die Landfrage. Der VMGP-Bericht erkennt ausdrücklich an, dass gesicherte Landrechte für die Batwa ein zentrales Anliegen sind, das jedoch außerhalb des aktuellen Projektumfangs liegt. Ohne eigenes Land bleiben wirtschaftliche Stabilität und kulturelle Eigenständigkeit der Batwa langfristig gefährdet.
Weiterführende Artikel
- Der Bwindi Impenetrable National Park — Übersicht
- Gorillaschutz im Bwindi: Wie Berggorillas geschützt werden
- Nachhaltig reisen in Bwindi: Was Reisende wissen sollten
- Community Benefit Sharing: Wie Tourismuseinnahmen die Region stärken
- Tourismus und Gemeinschaft in Buhoma
- Waldmanagement im Bwindi-Nationalpark
- Gorilla-Trekking in Bwindi: Alles Wichtige für Reisende
- Die Menschen in Buhoma — Geschichten aus der Region